Mathematische Institute
zur Behandlung
der Rechenschwäche / Dyskalkulie

Titel-Grafik: Oberteil eines bunten Würfels

München
Augsburg
Regensburg
Rosenheim

Mathematische Institute zur Behandlung der Rechenschwäche / Dyskalkulie, München – Augsburg – Regensburg – Rosenheim

Inhalte

Arbeit des Instituts – Diagnose Beratung Therapie

Therapie

Foto: Kind am Schultisch

Aufgrund des qualitativen Fehler­profils wird die therapeutische Arbeit konzipiert. Grundsätzlich ist es wichtig, an dem Punkt anzusetzen, an dem die Probleme beginnen.
Dem Schüler muss ein Neuaufbau seines mathematischen Denkens angeboten werden. Hierzu ist individuelles Arbeiten entweder in Einzeltherapie oder in der Kleingruppe mit 2 Kindern von großer Bedeutung. In der so genannten „Partnertherapie“ werden 2 Schüler zusammengefasst, die vom Fehlerprofil und Alter her gut zueinander passen, und die zur gleichen Zeit mit der Therapie beginnen. Diese Form der Gruppenarbeit hat sich sehr gut bewährt: Kinder, die einander etwas erklären, werden diese Inhalte in optimaler Weise verinnerlichen.

Das Mathematik-Programm des Instituts unterteilt den mathematischen Stoff in aufbauende Kapitel, die nacheinander durchgearbeitet werden. Die Therapeuten gehen hierbei entsprechend dem individuellen Lerntempo des Schülers vor. Denn keinesfalls darf es eine Überforderung der Schüler in der Therapie geben, das ist schon der schulische Alltag.
Aufbauend wird jedes Kapitel der Grundschulmathematik mit den Schülern durchgearbeitet, wobei Schwerpunkte auf die individuell schwierigsten Kapitel gelegt werden. Jedes Kapitel wird so lange bearbeitet, bis es verstanden ist.

Foto: zwei Kinder am Schultisch

Da Dyskalkulie in sehr vielen Fällen bedeutet, dass mehrere Probleme sich überlagern, muss der Therapeut sich auch um die Voraussetzungen bemühen, dass mathematische Inhalte vom Schüler überhaupt zur Kenntnis genommen werden können. Einschränkungen der kognitiven Erreichbarkeit sind vielfältig: Aufmerksamkeitsdefizit, verkürzte Konzentrationsspanne, große Ablenkbarkeit, Probleme in der Schule oder in der Familie, Misserfolgsorientierung bis zur Aufgabe jeglicher Hoffnung, mit den verhassten Zahlen jemals zurecht zu kommen. Die Liste lässt sich verlängern... Das manchmal mühsame Ringen der Therapeuten sollte von den Eltern mit Geduld einerseits, aber auch mit Stringenz in der Sache unterstützt werden.

Das Therapeuten-Team in unserem Hause deckt mit seiner akademischen Ausbildung alle Momente der Unterrichtsituation ab. Es setzt sich zusammen aus Diplom-Psychologen, Pädagogen und Mathematikern, Grundschullehrern und Schulpsychologen, Real- und Gymnasiallehrerin. Sie alle haben eine Zusatzausbildung als Dyskalkulie-Therapeuten. Diese Kombination bildet die Grundlage unserer erfolgreichen Arbeit. Mittels Supervisionssitzungen werden ihre individuellen Erfahrungen für alle zugänglich.

Die schulischen Hausaufgaben sind ein leidiges Thema, in fast allen Familien zu allen Zeiten. Die Hausaufgaben des Instituts funktionieren allerdings ganz anders: Der Inhalt der Therapiestunden wird vom Kind selbstständig anhand der institutseigenen Hausaufgaben nachvollzogen. Dieses vom Institut erstellte Hausaufgabenmaterial, das ständig verbessert und erweitert wird, zielt genau ab auf die bekannten Fehlvorstellungen rechenschwacher Schüler. Ideal wäre die tägliche oder jedenfalls mehrfache Beschäftigung des Schülers während der Woche. Da es nicht um die Masse an Rechnungen geht, sondern um das Verstehen, sollte die Bearbeitung eines Blattes 2 bis höchstens 10 Minuten dauern. Diese Blätter werden in der überwiegenden Zahl der Fälle von den Kindern angenommen und in eigener Regie bearbeitet. Sachte elterliche Erinnerungen sind natürlich willkommen.
Die Hausaufgaben sind wichtiger Bestandteil einer Erfolg versprechenden Therapie. Sie zeigen dem Therapeuten, ob der Schüler die Inhalte der letzten Stunde wirklich „verarbeitet“ hat und selbstständig damit umgehen kann.

Denn: Nicht 30 Aufgaben werden geübt, sondern die Kinder werden ganz gezielt dazu eingeladen, sich ihre und dieses Mal richtigen Gedanken zu machen über die vorangegangene Therapiestunde und deren inhaltlichen Ertrag, über die vormals falschen und jetzt richtigen Erkenntnisse zu dem jeweils ausgewählten Thema.
Hierfür braucht es ein eigens entwickeltes Hausaufgabenprogramm, das ganz anders aufbereitet ist als herkömmliches Üben. Es wird geübt, indem zugleich zum Reflektieren eingeladen wird. So wissen die Kinder, was sie üben und brauchen deshalb nur wenig üben. Und nichts erinnert an Schule.
Käufliches Übungsmaterial oder Schulbücher sind für dyskalkulie-spezifische Hausaufgaben ungeeignet.

Eltern, die mit uns zusammenarbeiten wollen, müssen wissen, dass wir sie bis zu fünfmal pro Jahr zu Fortbildungsabenden einladen und auf ihr Erscheinen hohen Wert legen. An solchen Fortbildungsabenden werden Eltern zu ausgewählten Kapiteln in folgenden Gesichtspunkten geschult: welche klassischen Missverständnisse gibt es seitens der Kinder, wie kann man sie erkennen, was sind geeignete beziehungsweise ungeeignete Umgangsweisen damit.

Wenn die Eltern sich nicht dagegen aussprechen, suchen unsere Therapeuten den Kontakt zu den zuständigen Lehrern und Lehrerinnen ihrer Kinder. Dies dient dem beidseitigen Informationsaustausch und der Pflege des Verständnisses für die Schwierigkeiten rechenschwacher Kinder. Diese Kontaktpflege erwies sich über die Jahre für alle Beteiligten als sehr fruchtbar.

Alle Maßnahmen zusammen genommen lassen in aller Regel einen erfreulichen und erfolgreichen Therapie­verlauf erwarten. Ausnahmen gibt es allerdings auch.

Die möglichen Therapieorte sind auf unserer Startseite verzeichnet.


Die Internet-Adresse dieses Textes lautet:
http://www.Rechenschwaeche.de/Arbeitsweise/Arbeit_Therapie.html

©  2016, Mathematische Institute zur Behandlung der Rechenschwäche / Dyskalkulie – München – Augsburg – Regensburg – Rosenheim, Impressum

Wir behandeln Rechenschwäche bzw. Dyskalkulie (auch „Arithmasthenie“ genannt) in München, Augsburg, Regensburg, Rosenheim und jeweiliger Umgebung seit 1989.

So sind wir erreichbar: im Institut in der Brienner Straße 48, 80333 München, sowie an allen Therapieorten unter Tel. 0180/3001699 (9 Ct/min) oder unter Tel. 089/5233142, Fax 089/5234283, per E-Mail an „Institut[at]Rechenschwaeche.de“.

Das Institut ist in Bayern in vielen Orten vertreten, u.a. in Aubing, Augsburg, Benediktbeuern, Dachau, Herrsching, Holzkirchen, Kirchheim-Heimstetten, Landsberg, München, Puchheim, Regensburg, Rosenheim, Schondorf, Solln, Starnberg, Unterhaching und Unterschleißheim.

Stand: 2016-11-20